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Internationales

23.10.2019 von 18:00 bis 20:00 Veranstaltungssaal der Universitätsbibliothek

Bücher, über die man spricht | Die Unruhe der Welt (Prof. Dr. Ralf Konersmann (Kiel) im Gespräch mit Prof. Dr. Judith Frömmer, PD Dr. Robert Krause und Prof. Dr. Peter Philipp Riedl)

In der Reihe „Bücher, über die man spricht" werden unter dem Motto „Author meets critics" öffentlich beachtete wissenschaftliche oder essayistische Neuerscheinungen von allgemein interessierendem thematischem Zuschnitt vorgestellt und in Anwesenheit der Autor*innen lebendig, vielstimmig, neugierig und bei Bedarf auch freundlich-kontrovers diskutiert. Moderiert vom Leiter des Studium generale, Prof. Dr. Werner Frick, möchte die Reihe Lust machen auf wissenschaftliches Argumentieren, auf den gepflegten Streit der Meinungen und auf die Begegnung mit neuen, die Horizonte unseres Weltverstehens erweiternden Büchern und Diskursen.

23.10.2019 von 19:00 bis 20:30 Universität, Gebäude KG 1, Aula (HS 1115),

Colloquium politicum Einzelvortrag | Direkte Demokratie – Eine Prämie für Demagogen? (Prof. Dr. Dr. h.c. Gertrude Lübbe-Wolff)

Lübbe-Wolff, von 2002-2014 Richterin am Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe, erörtert ein stets aktuelles, vielschichtiges und kontroverses Thema der Politik und der politischen Wissenschaft.

25.10.2019 von 18:00 bis 20:00 Universität, Gebäude KG 1, HS 1199

Colloquium politicum: USA und China – Westen: Wettstreit der Supermächte? | China und die USA auf dem Weg zu einem „neuen Kalten Krieg“? (Prof. Dr. Dirk Schmidt, Universität Trier)

Analyse einer multiplen Wettbewerbskonstellation beider Staaten und eine kritische Reflexion des Begriffs "Kalter Krieg"

07.11.2019 von 13:30 bis 12:30 Liefmann-Haus, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Save the Date: Einladung zum kosmic-Symposium 2019 | Digitale Potenziale in der Studieneingangsphase – entdecken – entwickeln – verbreiten

Orientiert an dem Querschnittsbereich Interkulturalität und Fachbereich Mathematik des kosmic-Projekts (QPLII-M5), wollen wir uns mit Ihnen verschiedenen Fragen widmen und dabei gemeinsam Ideen zur Umsetzung digitaler Elemente in Lehr-Lernszenarien entdecken – entwickeln – verbreiten.

von 14.11.2019 13:30 bis 15.11.2019 17:00 Salle Alex Weill au 5ème étage de la Faculté de droit, Université de Strasbourg

Les autorités de contrôle face à la lutte contre le terrorisme en France, en Allemagne et au Royaume-Uni (u.a. Catherine Haguenau-Moizard, Strasbourg)

Mit Unterstützung des Centre International d’Etude et de Recherche sur l’Allemagne (CIERA) wird am 14./15. November 2019 in Strasbourg ein internationales rechtswissenschaftliches Kolloquium zum Thema "Les autorités de contrôle face à la lutte contre le terrorisme en France, en Allemagne et au Royaume-Uni" stattfinden. Wissenschaftliche Leitung: - Catherine Haguenau-Moizard, Professeur de droit public à l’Université de Strasbourg, CEIE - Matthias Jestaedt, Professeur de droit public à l’Université de Fribourg en Brisgau - Olivier Cahn, Professeur de droit pénal, Université de Tours Nähere Angaben zum Programm finden sich unter der genannten Webadresse. Die Tagung ist öffentlich, der Eintritt ist frei.

20.11.2019 von 19:30 bis 21:30 Kommunales Kino Freiburg, Urachstr. 40

Filmabend mit Podiumsdiskussion | La Petite Étincelle (Daniel Coche & Simone Fluhr, Kerstin Andreae, Strasbourg, Freiburg)

Der 2014 von Daniel Coche und Simone Fluhr gedrehte Dokumentarfilm über die elsässische Umweltaktivistin Solange Fernex wird in der französischen Originalfassung mit deutschen Untertiteln gezeigt. Im Anschluss ist eine Podiumsdiskussion zu Umweltthemen geplant. Eintritt: 7 € / 5 € erm.

22.11.2019 von 19:30 bis 21:00 Centre Culturel Français Freiburg, Münsterplatz 11, Im Kornhaus

Zweisprachige Lesung und Gespräch | Mathias Énard: Letzte Mitteilung an die Proust-Gesellschaft von Barcelona (Mathias Énard, Barcelona)

Mathias Énard bricht auf zu neuen Horizonten. In „Kompass“, einem Roman-Teppich aus 1001 Knoten, ausgezeichnet mit dem Prix Goncourt 2015, entfaltete der Schriftsteller die Beziehung von Orient und Okzident als Liebesgeschichte. Nun knüpft er ein Netz aus Versen, das sich wie Längen- und Breitengrade über seine Reise- und Schreibwelt legt. Sein neuer Gedichtband (Hanser Berlin, aus dem Französischen von Holger Fock und Sabine Müller, 2019) ist das Logbuch eines zutiefst neugierigen Menschen, der Welten erkundet, um neue zu erschaffen. „Zum wiederholten Male lasse ich mich / Von uralten Versen zum Aufbruch ermutigen / Um in den toten Gärten von Granada / Am Ufer des Tigris / Des Golfs / Nach anderen zu suchen“. Bilder von leuchtender Schönheit, in denen das enzyklopädische Wissen des Autors, aber auch das Echo von Krieg und Gewalt nachhallen.

25.11.2019 von 19:30 bis 21:00 Centre Culturel Français Freiburg, Münsterplatz 11, Im Kornhaus

Musikalische Lesung im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Musique au Centre“ | Die Verwegene. Jeanne Moreau (Jens Rosteck, Offenburg)

"Die größte Freiheit ist, man selbst zu sein." Jeanne Moreau Jeanne Moreau prägte die Leinwand und das internationale Kino des 20. Jahrhunderts wie kaum eine andere Schauspielerin ihrer Ära. Sie wird in einem Atemzug mit Romy Schneider, Catherine Deneuve oder Brigitte Bardot genannt und wurde von Orson Welles als Ausnahme-Mimin verehrt. Jeanne Moreau drehte mit den großen Regisseuren der Nouvelle Vague und des Autorenkinos wie Louis Malle, François Truffaut, Luis Buñuel, Michelangelo Antonioni, Rainer Werner Fassbinder und Wim Wenders. Sie war eng befreundet mit Marguerite Duras und die Geliebte von Peter Handke. Jens Rosteck, der als Buchautor, Musikwissenschaftler und Pianist tätig ist, zeichnet das faszinierende Porträt dieser verwegenen Künstlerin, die vielen Frauen mit ihrer Unabhängigkeit als Vorbild diente: emanzipiert, weise, abgründig, aufmüpfig, majestätisch und in höchstem Maße erotisch. Eine Legende des europäischen Films. In deutscher und französischer Sprache.

28.11.2019 von 19:00 bis 20:30 Katholische Akademie der Erzdiözese Freiburg, Wintererstr. 1, 79104 Freiburg

Vortrag in der Reihe »Europäische Perspektiven« | Mittelosteuropa – Bereicherung oder Überforderung der EU? (Dr. Winfried Veit, Freiburg/Zagreb)

Die zweite Folge der Reihe »Europäische Perspektiven « möchte diese Problemlage diskutieren und dabei die Perspektiven der mittelosteuropäischen Staaten und Gesellschaften stärker einbeziehen, als das in der westlichen Darstellung üblicherweise geschieht. Die Vortragsreihe findet statt in Zusammenarbeit mit der Katholischen Akademie Freiburg, der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, dem Colloquium politicum der Universität, dem Centre Culturel Français Freiburg e. V. und dem Centro Culturale Italiano Freiburg e. V.

02.12.2019 von 18:00 bis 20:30 Aula, KG I

30 Jahre Frankreich-Zentrum | Vortragsabend mit Wolfgang Jäger (Freiburg) und Michael Roth, MdB (Berlin) (Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang Jäger und Michael Roth, MdB, Freiburg / Berlin)

Unter dem Titel "Das Frankreich-Zentrum und die Modernisierung der Universität" wird der Politikwissenschaftler und Mentor der Gründung des Frankreich-Zentrums, Alt-Rektor Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang Jäger, anläßlich des 30-jährigen Bestehens des Frankreich-Zentrums einen Rückblick halten. Im Anschluss daran wird Michael Roth MdB, Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt und Beauftragter der Bundesregierung für die deutsch-französische Zusammenarbeit, auf Einladung des Fördervereins einen Festvortrag halten zum Thema "Der Vertrag von Aachen. Für eine deutsch-französische Zusammenarbeit, die in die Zukunft blickt." Bitte beachten: Der Veranstaltungsabend beginnt um 18 Uhr s.t.. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt ist frei.

05.12.2019 von 19:00 bis 21:00 HS 1231, KG I

Forschungskolloquium am Frankreich-Zentrum | Que nous enseigne la photogénie numérique du territoire ? (Julia Bonaccorsi, Lyon)

La vie sociale des photographies est particulièrement marquée au XXIème siècle par la surenchère et l’éphémérité que les médias sociaux produisent en apparence. Pourtant, des institutions culturelles et patrimoniales parient sur la valeur documentaire des images photographiques amateures qu’elles sollicitent et conservent. Que nous enseignent ces pratiques ? A quelle intelligibilité du territoire permettent-elles d’accéder ? Vortrag in französischer Sprache. Julia Bonaccorsi est Professeure agrégée en Sciences de l'information et de la communication et directrice adjointe de l'Icom à l'Université Lumière Lyon 2. Elle est responsable du Master Recherche en Sciences de l'information et de la communication.

09.12.2019 von 19:00 bis 21:00 HS 1224, KG I

Vortrag im Rahmen des Forschungskolloquiums am Frankreich-Zentrum | "Heimat". Un concept de gauche et de droite? (Prof. Dr. Anne Lagny, Lyon)

Anne Lagny ist als Professeure des Universités im Département des Langues (allemand) an der École Normale Supérieure de Lyon tätig. Zu ihren Forschungsgebieten zählen: - Histoire des idées - piétisme allemand - études de genres (roman et récit, théâtre, autobiographie) Anne Lagny ist auch Programmbeauftragte und Anprechpartnerin der ENS de Lyon im Masterstudiengang Interkulturelle Studien - Deutschland und Frankreich. Der Vortrag wird in französischer Sprache gehalten.

11.12.2019 von 18:00 bis 20:00 Großer Saal, Haus zur Lieben Hand, Löwenstr. 16

Vortrag in Zusammenarbeit mit dem Institut für Staatswissenschaft & Rechtsphilosophie | Défendre la res publica (la chose publique). Les offenses au chef de l’Etat (Prof. Dr. Olivier Beaud, Paris)

La conférence propose une triple histoire : une histoire politique et constitutionnelle – l’histoire de la Présidence de la République de Mac-Mahon à nos jours – , une histoire des libertés publiques —illustrée par ce conflit récurrent entre l’obligation de respecter le chef de l’Etat et la liberté d’expression des écrivains et journalistes — et enfin une histoire de la justice qui révèle le lien de dépendance entre la magistrature et le pouvoir politique en France. Olivier Beaud est professeur des universités en droit public à l'Université Panthéon-Assas (Paris 2), spécialiste de droit constitutionnel. Ses recherches portent en particulier sur la théorie générale de l'Etat. Der Vortrag findet in französischer Sprache statt.

13.12.2019 von 19:30 bis 21:30 Kommunales Kino Freiburg, Urachstr. 40

Filmabend | Mariannes noires (Maya Alou und Rufine Songue (Here and Black), Freiburg)

Mariannes noires Regie: Mame-Fatou Niang und Katyie Nielsen (F/USA 2016, 83 min., OmU) Die Mariannenfigur ist eine allegorische Darstellung der französischen Revolution, Sinnbild des Kampfes für die nationalen Ideale und die Befreiung von Unterdrückung. Doch wer reißt heute das Hemd auf oder krempelt die Ärmel hoch – und wer wird wahrgenommen in der französischen Gesellschaft? Was bedeutet es heute überhaupt, sich in seinem täglichen Lebenskampf als „französisch“ zu definieren – und was bedeutet es als Schwarze Frau? Diese Fragen wirft der Dokumentarfilm Mariannes noires von Mame-Fatou Niang und Katyie Nielsen auf, der mosaikhaft sieben sehr unterschiedliche Schwarze französische Frauen portraitiert: Die Künstlerinnen, Unternehmerinnen, Intellektuellen sprechen über ihren Alltag, ihre Wünsche, ihre Sorgen, ihre Auseinandersetzungen mit sich selbst und der Gesellschaft, die sie umgibt. Einführung und dt. Untertitel: Maya Alou und Rufine Songue (Here and Black) Eintritt: 7 € / 5 €

13.01.2020 von 19:00 bis 21:00 HS 1224, KG I

Forschungskolloquium am Frankreich-Zentrum | Deutschland, Frankreich und die Wirtschafts- und Währungsunion. Wirtschaftsmodelle, politische Grundorientierungen und Perspektiven der Zusammenarbeit (Henrik Uterwedde, Ludwigsburg)

Frankreich und Deutschland sind die wichtigsten Partner in Europa. Ohne sie gibt es keine wirklichen Fortschritte in der Europäischen Union. Aber immer wieder kommt es zwischen beiden Ländern zu Konflikten. Sind sie zu verschieden, um wirklich ein deutsch-französischer Motor zu sein? Prof. Dr. Henrik Uterwedde war bis 2014 stellvertretender Direktor am Deutsch-Französischen Institut (dfi) in Ludwigsburg und lehrte u.a. an den Universitäten Stuttgart und Osnabrück. Seine zahlreichen Veröffentlichungen widmen sich Themen der Vergleichenden Politikfeldanalyse (Deutschland-Frankreich), der Ökonomie, Gesellschaft und Politik in Frankreich, den deutsch-französischen Beziehungen sowie der europäischen Wirtschaftsintegration.

21.01.2020 von 18:00 bis 20:00 Vortragsraum 1. OG, Werthmannstr. 8, Hinterhaus

Forschungskolloquium zur Europäischen Geschichte | A Great Transformation? A New Perspective on the Post-1815 European Security Culture (Beatrice de Graaf, Utrecht)

Beatrice de Graaf ist Professorin für Geschichte der internationalen Beziehungen und Global Governance an der Universität Utrecht, Abteilung für Geschichte der internationalen Beziehungen (GIB). Ihre Interessengebiete umfassen die Geschichte der nationalen Sicherheit (19. bis 21. Jahrhundert), Terrorismusbekämpfung und politische Gewalt, Sicherheit und internationale Beziehungen sowie die historische Entwicklung des Sicherheitsdenkens. De Graafs neues Buch: Tegen de Terreur, Hoe Europa Veilig Werd Na Napoleon (Against Terror, How Europe Became Safe After Napoleon) wurde Ende 2018 bei Prometheus veröffentlicht.

27.01.2020 von 19:00 bis 21:00 HS 1224, KG I

Forschungskolloquium am Frankreich-Zentrum | Reconstituer la vie d’une famille lyonnaise sous l’Occupation allemande (1940-1945) : enjeu d’histoire/enjeu de mémoire (Isabelle von Bueltzingsloewen, Lyon)

Cette conférence s’appuiera sur une photo de famille prise en mai 1944 dans un petit village de Savoie à l’occasion d’une fête de première communion. Elle est le résultat d’un échange de plusieurs années avec un témoin de la Seconde Guerre mondiale qui avait 8 ans à la fin de la guerre et a perdu son père en 1944, victime du bombardement américain de Lyon. Les entretiens réalisés ont été croisés avec des archives familiales (en particulier des photographies qui ont joué un grand rôle dans l’exhumation de cette mémoire) mais aussi des archives plus classiques (état civil, presse, archives des bombardements, archives du ravitaillement, etc.).

03.02.2020 von 19:00 bis 21:00 HS 1224, KG I

Vortrag im Rahmen des Forschungskolloquiums am Frankreich-Zentrum | Sprach- und Kulturmittlung im Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen (Andrea Cnyrim, Karlsruhe)

Andrea Cnyrim ist Professorin an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Karlsruhe Technik und Wirtschaft (University of Applied Sciences). Schwerpunkte ihrer Tätigkeit sind: Wirtschaftskommunikation (u.a. kommunikative Stile, virtuelle Teams), Verhandlung, Konfliktmanagement; Interkulturelle Öffnung; Mehrsprachigkeit, Translation, Kompetenzentwicklung, Lehr- und Lernstile; Interkulturelle Didaktik. 2016 erschien Ihre Monographie mit dem Titel: Interkulturelle Kompetenz : Kulturelle Unterschiede verstehen, mit Erfolg zusammenarbeiten, Freising: Stark.

10.02.2020 von 09:00 bis 18:30 Großer Saal, Haus zur Lieben Hand, Löwenstr. 16

Workshop | Grenzen – Integrationen – Wissenschaften: Der Oberrhein im Wandel (Doktoranden und Nachwuchswissenschaftler verschiedener Fachrichtungen der Human- und Naturwissenschaften mit dem Forschungsschwerpunkt Oberrhein, Deutschland, Frankreich, Schweiz)

Grenzen entwickeln sich dort, wo sich Barrieren bilden. Zunächst scheinen naturräumliche Gegebenheiten dafür verantwortlich zu zeichnen: Die Topografie zeichnet nicht nur physisch fassbare, sondern auch mental unüberwindbare Hindernisse, die Nachbarn fern- und Gemeinschaften zusammenhalten. Das Ausgrenzen ist dabei immer auch ein Eingrenzen. Doch in der Annahme einer Grenze steckt auch die Ahnung eines Raumes – und somit ein auf Erfahrungen und Narrativen beruhendes semantisches Konstrukt von Akzeptanz und Ablehnung. Wie viel Kommunikation verbirgt sich also hinter dem scheinbar undurchdringbaren Theorem der Grenze? Wie sehr werden gerade Kommunikationskorridore und Wissensräume über Grenzen hinweg konstruiert? Wer bildet diese Grenzen und, wesentlich entscheidender, wer überwindet sie?

10.02.2020 von 19:00 bis 21:00 HS 1224, KG I

Forschungskolloquium am Frankreich-Zentrum | Heterodoxe Gemeinschaft. Das Collège de Sociologie (1937-1939) in ideengeschichtlicher und literatursoziologischer Perspektive (Robert Krause, Freiburg)

In Paris unterhielt Hans Mayer als einer der wenigen deutschen Exilanten Verbindungen zum Collège de Sociologie, das unter Leitung von Georges Bataille, Michel Leiris und Roger Callois „das Beziehungsgeflecht zwischen Mythos und Aufklärung“ sezierte (Mayer: Erinnerungen I, S. 239). Dort referierte er am 18. April 1939 über Die Riten der politischen Geheimbünde im romantischen Deutschland. Beabsichtigt ist, Mayers genannten Vortrag sowohl im Kontext seines damaligen Buchprojekts Georg Büchner und seine Zeit als auch der (hinter dem Collège stehenden) esoterischen Groupe Acéphale zu situieren. Aus ideengeschichtlicher und literatursoziologischer Perspektive sind somit Theorie und Praxis von Geheimbünden sowie deutsch-französische Kulturbeziehungen am ‚Vorabend‘ des Zweiten Weltkriegs zu untersuchen. PD Dr. Robert Krause ist akademischer Mitarbeiter am Deutschen Seminar - Neuere deutsche Literatur.

von 20.02.2020 14:00 bis 21.02.2020 19:00 Pharmakologisches Institut, Otto-Krayer-Haus, Albertstraße 25, 79104 Freiburg

Actin Assembly for Intracellular Functions (Gastgeber: Prof. Dr. Robert Grosse, Institut für Experimentelle und Klinische Pharmakologie und Toxikologie, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg)

Actin is one of the central building blocks for cellular life. Dynamic actin filaments define not only a cell's shape and contractility, but also several organelle-related and subcellular processes in space and time. Together with an unparalleled range of protein interactions as well as actin regulatory factors, the actin cytoskeleton fulfils a multitude of essential physiological functions. The meeting will cover a range of topics from intracellular trafficking and motility, mitochondrial dynamics and fission to nuclear actin cytoskeletal functions and gene regulation.