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Sprache, Land und Literatur

24.10.2019 von 20:00 bis 22:00 Universität, Gebäude KG 1, HS 1199

Colloquium politicum Einzelvortrag | Alexander von Humboldt als Publizist (Dr. des. Michael Strobl, Universität Bern)

Der bekannte Naturwissenschaftler und Forscher als Publizist

22.11.2019 von 19:30 bis 21:00 Centre Culturel Français Freiburg, Münsterplatz 11, Im Kornhaus

Zweisprachige Lesung und Gespräch | Mathias Énard: Letzte Mitteilung an die Proust-Gesellschaft von Barcelona (Mathias Énard, Barcelona)

Mathias Énard bricht auf zu neuen Horizonten. In „Kompass“, einem Roman-Teppich aus 1001 Knoten, ausgezeichnet mit dem Prix Goncourt 2015, entfaltete der Schriftsteller die Beziehung von Orient und Okzident als Liebesgeschichte. Nun knüpft er ein Netz aus Versen, das sich wie Längen- und Breitengrade über seine Reise- und Schreibwelt legt. Sein neuer Gedichtband (Hanser Berlin, aus dem Französischen von Holger Fock und Sabine Müller, 2019) ist das Logbuch eines zutiefst neugierigen Menschen, der Welten erkundet, um neue zu erschaffen. „Zum wiederholten Male lasse ich mich / Von uralten Versen zum Aufbruch ermutigen / Um in den toten Gärten von Granada / Am Ufer des Tigris / Des Golfs / Nach anderen zu suchen“. Bilder von leuchtender Schönheit, in denen das enzyklopädische Wissen des Autors, aber auch das Echo von Krieg und Gewalt nachhallen.

25.11.2019 von 19:30 bis 21:00 Centre Culturel Français Freiburg, Münsterplatz 11, Im Kornhaus

Musikalische Lesung im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Musique au Centre“ | Die Verwegene. Jeanne Moreau (Jens Rosteck, Offenburg)

"Die größte Freiheit ist, man selbst zu sein." Jeanne Moreau Jeanne Moreau prägte die Leinwand und das internationale Kino des 20. Jahrhunderts wie kaum eine andere Schauspielerin ihrer Ära. Sie wird in einem Atemzug mit Romy Schneider, Catherine Deneuve oder Brigitte Bardot genannt und wurde von Orson Welles als Ausnahme-Mimin verehrt. Jeanne Moreau drehte mit den großen Regisseuren der Nouvelle Vague und des Autorenkinos wie Louis Malle, François Truffaut, Luis Buñuel, Michelangelo Antonioni, Rainer Werner Fassbinder und Wim Wenders. Sie war eng befreundet mit Marguerite Duras und die Geliebte von Peter Handke. Jens Rosteck, der als Buchautor, Musikwissenschaftler und Pianist tätig ist, zeichnet das faszinierende Porträt dieser verwegenen Künstlerin, die vielen Frauen mit ihrer Unabhängigkeit als Vorbild diente: emanzipiert, weise, abgründig, aufmüpfig, majestätisch und in höchstem Maße erotisch. Eine Legende des europäischen Films. In deutscher und französischer Sprache.

02.12.2019 von 18:00 bis 20:30 Aula, KG I

30 Jahre Frankreich-Zentrum | Vortragsabend mit Wolfgang Jäger (Freiburg) und Michael Roth, MdB (Berlin) (Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang Jäger und Michael Roth, MdB, Freiburg / Berlin)

Unter dem Titel "Das Frankreich-Zentrum und die Modernisierung der Universität" wird der Politikwissenschaftler und Mentor der Gründung des Frankreich-Zentrums, Alt-Rektor Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang Jäger, anläßlich des 30-jährigen Bestehens des Frankreich-Zentrums einen Rückblick halten. Im Anschluss daran wird Michael Roth MdB, Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt und Beauftragter der Bundesregierung für die deutsch-französische Zusammenarbeit, auf Einladung des Fördervereins einen Festvortrag halten zum Thema "Der Vertrag von Aachen. Für eine deutsch-französische Zusammenarbeit, die in die Zukunft blickt." Bitte beachten: Der Veranstaltungsabend beginnt um 18 Uhr s.t.. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt ist frei.

27.01.2020 von 19:00 bis 21:00 HS 1224, KG I

Forschungskolloquium am Frankreich-Zentrum | Reconstituer la vie d’une famille lyonnaise sous l’Occupation allemande (1940-1945) : enjeu d’histoire/enjeu de mémoire (Isabelle von Bueltzingsloewen, Lyon)

Cette conférence s’appuiera sur une photo de famille prise en mai 1944 dans un petit village de Savoie à l’occasion d’une fête de première communion. Elle est le résultat d’un échange de plusieurs années avec un témoin de la Seconde Guerre mondiale qui avait 8 ans à la fin de la guerre et a perdu son père en 1944, victime du bombardement américain de Lyon. Les entretiens réalisés ont été croisés avec des archives familiales (en particulier des photographies qui ont joué un grand rôle dans l’exhumation de cette mémoire) mais aussi des archives plus classiques (état civil, presse, archives des bombardements, archives du ravitaillement, etc.).

03.02.2020 von 19:00 bis 21:00 HS 1224, KG I

Vortrag im Rahmen des Forschungskolloquiums am Frankreich-Zentrum | Sprach- und Kulturmittlung im Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen (Andrea Cnyrim, Karlsruhe)

Andrea Cnyrim ist Professorin an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Karlsruhe Technik und Wirtschaft (University of Applied Sciences). Schwerpunkte ihrer Tätigkeit sind: Wirtschaftskommunikation (u.a. kommunikative Stile, virtuelle Teams), Verhandlung, Konfliktmanagement; Interkulturelle Öffnung; Mehrsprachigkeit, Translation, Kompetenzentwicklung, Lehr- und Lernstile; Interkulturelle Didaktik. 2016 erschien Ihre Monographie mit dem Titel: Interkulturelle Kompetenz : Kulturelle Unterschiede verstehen, mit Erfolg zusammenarbeiten, Freising: Stark.

10.02.2020 von 09:00 bis 18:30 Großer Saal, Haus zur Lieben Hand, Löwenstr. 16

Workshop | Grenzen – Integrationen – Wissenschaften: Der Oberrhein im Wandel (Doktoranden und Nachwuchswissenschaftler verschiedener Fachrichtungen der Human- und Naturwissenschaften mit dem Forschungsschwerpunkt Oberrhein, Deutschland, Frankreich, Schweiz)

Grenzen entwickeln sich dort, wo sich Barrieren bilden. Zunächst scheinen naturräumliche Gegebenheiten dafür verantwortlich zu zeichnen: Die Topografie zeichnet nicht nur physisch fassbare, sondern auch mental unüberwindbare Hindernisse, die Nachbarn fern- und Gemeinschaften zusammenhalten. Das Ausgrenzen ist dabei immer auch ein Eingrenzen. Doch in der Annahme einer Grenze steckt auch die Ahnung eines Raumes – und somit ein auf Erfahrungen und Narrativen beruhendes semantisches Konstrukt von Akzeptanz und Ablehnung. Wie viel Kommunikation verbirgt sich also hinter dem scheinbar undurchdringbaren Theorem der Grenze? Wie sehr werden gerade Kommunikationskorridore und Wissensräume über Grenzen hinweg konstruiert? Wer bildet diese Grenzen und, wesentlich entscheidender, wer überwindet sie?