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Geschichte

22.10.2019 von 20:00 bis 22:00 Universität, Gebäude KG 1, HS 1199

Colloquium politicum, Einzelvortrag | Die Parlamentswahlen in der Schweiz 2019: Analysen. Argumente. Ansichten (Dr. Dieter von Schrötter, Universität Freiburg)

Bei den Wahlen zwei Tage zuvor wählten die stimmberechtigten Schweizerinnen und Schweizer die 200 Mandatsträger des Nationalrates (1. Kammer) sowie 45 der 46 Mitglieder des Ständerates (2. Kammer, Vertretung der Kantone) der Schweiz neu. National- und Ständerat bilden gemeinsam die Bundesversammlung. Die 51. Legislaturperiode wird vier Jahre dauern.

23.10.2019 von 18:00 bis 20:00 Veranstaltungssaal der Universitätsbibliothek

Bücher, über die man spricht | Die Unruhe der Welt (Prof. Dr. Ralf Konersmann (Kiel) im Gespräch mit Prof. Dr. Judith Frömmer, PD Dr. Robert Krause und Prof. Dr. Peter Philipp Riedl)

In der Reihe „Bücher, über die man spricht" werden unter dem Motto „Author meets critics" öffentlich beachtete wissenschaftliche oder essayistische Neuerscheinungen von allgemein interessierendem thematischem Zuschnitt vorgestellt und in Anwesenheit der Autor*innen lebendig, vielstimmig, neugierig und bei Bedarf auch freundlich-kontrovers diskutiert. Moderiert vom Leiter des Studium generale, Prof. Dr. Werner Frick, möchte die Reihe Lust machen auf wissenschaftliches Argumentieren, auf den gepflegten Streit der Meinungen und auf die Begegnung mit neuen, die Horizonte unseres Weltverstehens erweiternden Büchern und Diskursen.

23.10.2019 von 19:00 bis 20:30 Universität, Gebäude KG 1, Aula (HS 1115),

Colloquium politicum Einzelvortrag | Direkte Demokratie – Eine Prämie für Demagogen? (Prof. Dr. Dr. h.c. Gertrude Lübbe-Wolff)

Lübbe-Wolff, von 2002-2014 Richterin am Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe, erörtert ein stets aktuelles, vielschichtiges und kontroverses Thema der Politik und der politischen Wissenschaft.

24.10.2019 von 18:00 bis 20:00 Veranstaltungssaal der Universitätsbibliothek

Die zeitliche Dimension der Muße | Unruhe als Passion: Zur Lage der Muße (Die zeitliche Dimension der Muße) (Prof. Dr. Ralf Konersmann , Kiel)

Unruhe als Passion

24.10.2019 von 20:00 bis 22:00 Universität, Gebäude KG 1, HS 1010

Konturen der nächsten Gesellschaft | Kritik der offenen Gesellschaft (Prof. Dr. Wolfgang Engler, Berlin)

In der Einleitung zu seinen „Studien zur nächsten Gesellschaft" sprach der Soziologe Dirk Baecker 2007 von den noch undeutlichen Konturen dieser nahen Zukunft. Gut zehn Jahre später haben jene Konturen entweder an Deutlichkeit gewonnen, oder es gilt, ihre fortdauernde Undeutlichkeit besser zu verstehen. Der Wunsch nach einem besseren und tieferen Verständnis dessen, was in den Bereichen Digitalisierung und Künstliche Intelligenz, durch zunehmende Ungleichheiten, durch Migrationsbewegungen und durch die Begleiterscheinungen des Klimawandels „auf uns zukommt", ist überall in der Gesellschaft zu spüren. Dass diese Phänomene die nähere Zukunft bestimmen werden, ist nicht mehr fraglich. Offen ist jedoch, was das für die Struktur und die Kultur der nächsten Gesellschaft bedeutet und mit welchen politischen und sozialen Folgen wir zu rechnen haben.

24.10.2019 von 20:00 bis 22:00 Universität, Gebäude KG 1, HS 1199

Colloquium politicum Einzelvortrag | Alexander von Humboldt als Publizist (Dr. des. Michael Strobl, Universität Bern)

Der bekannte Naturwissenschaftler und Forscher als Publizist

25.10.2019 von 18:00 bis 20:00 Universität, Gebäude KG 1, HS 1199

Colloquium politicum: USA und China – Westen: Wettstreit der Supermächte? | China und die USA auf dem Weg zu einem „neuen Kalten Krieg“? (Prof. Dr. Dirk Schmidt, Universität Trier)

Analyse einer multiplen Wettbewerbskonstellation beider Staaten und eine kritische Reflexion des Begriffs "Kalter Krieg"

26.10.2019 von 11:00 bis 13:00 Universität, Gebäude KG 2, HS 2004

Samstags-Uni: Bildung – heute | Bildung im Wissenschaftszeitalter: Die Vorsokratiker und die moderne Physik (Prof. Dr. Josef Honerkamp, Freiburg)

Von Dunkler Materie, Gravitationswellen und von der Suche nach einer Theorie für alle fundamentalen Wechselwirkungen lesen wir heutzutage in den Zeitungen und im Internet. Was ist das für eine Wissenschaft, die zu solchen Begriffen bei Fragen nach der Beschaffenheit der Welt kommt? Welche Geschichte hat diese Wissenschaft und was sind ihre konstitutiven Merkmale? Wie weit kann man überhaupt den Aussagen einer Wissenschaft vertrauen?

von 14.11.2019 14:00 bis 15.11.2019 16:00 Archäologische Sammlung der Universität, Herderbau (Zugang über Habsburgerstr. 114/116)

Semesterprogramm der Archäologischen Sammlung der Universität | Menschenbilder in Ton (Dr. Jens-Arne Dickmann, Dr. B. Engels, Dr. R. Kaenel, Freiburg / Basel)

Wissenschaftlicher Workshop in Verbindung mit der Vorbereitung einer Ausstellung von Tonfiguren der Berliner Antikensammlung in der Archäologischen Sammlung in Freiburg im Sommer 2020 (Vorträge auf Deutsch).

17.11.2019 von 11:30 bis 13:00 Archäologische Sammlung der Universität, Herderbau (Zugang über Habsburgerstr. 114/116)

Semesterprogramm der Archäologischen Sammlung der Universität | Römische 'Staatskunst' (S. Eidmann, B.A., Freiburg)

Sonntagsführung zu ausgewählten Objekten in der Archäologischen Sammlung.

21.11.2019 von 16:00 bis 18:00 FRIAS (Albertstraße 19), Raum 02 005

Mittelalterliche Schriftlichkeit an der Peripherie des lateinischen Kulturbereichs. Theologische Fachtexte und geistliche Literatur in Bücherlisten, Katalogen und Bibliotheken Siebenbürgens, ca. 1350 – 1550 (Dr. Adinel C. Dinca, Cluj/Rumänien)

Vortrag im Rahmen des Kolloquiums des DFG-Projektes "Making Mysticism. Mystische Bücher in der Bibliothek der Kartause Erfurt"

05.12.2019 von 16:00 bis 18:00 FRIAS (Albertstraße 19), Hörsaal

Medieval Libraries made in the Digital Age (Dr. Anne McLaughlin, Cambridge)

Vortrag im Rahmen des Kolloquiums des DFG-Projektes "Making Mysticism. Mystische Bücher in der Bibliothek der Kartause Erfurt" im Wintersemester 2019/20

09.12.2019 von 19:00 bis 21:00 HS 1224, KG I

Vortrag im Rahmen des Forschungskolloquiums am Frankreich-Zentrum | "Heimat". Un concept de gauche et de droite? (Prof. Dr. Anne Lagny, Lyon)

Anne Lagny ist als Professeure des Universités im Département des Langues (allemand) an der École Normale Supérieure de Lyon tätig. Zu ihren Forschungsgebieten zählen: - Histoire des idées - piétisme allemand - études de genres (roman et récit, théâtre, autobiographie) Anne Lagny ist auch Programmbeauftragte und Anprechpartnerin der ENS de Lyon im Masterstudiengang Interkulturelle Studien - Deutschland und Frankreich. Der Vortrag wird in französischer Sprache gehalten.

15.12.2019 von 11:30 bis 13:00 Archäologische Sammlung der Universität, Herderbau (Zugang über Habsburgerstr. 114/116)

Semesterprogramm der Archäologischen Sammlung der Universität | Von Themistokles zu Perikles: Gegensätzliche Porträtauffassungen im klassischen Athen (M.-Chr. Künzelmann, B.A., Freiburg)

Sonntagsführung zu ausgewählten Objekten in der Archäologischen Sammlung.

13.01.2020 von 19:00 bis 21:00 HS 1224, KG I

Forschungskolloquium am Frankreich-Zentrum | Deutschland, Frankreich und die Wirtschafts- und Währungsunion. Wirtschaftsmodelle, politische Grundorientierungen und Perspektiven der Zusammenarbeit (Henrik Uterwedde, Ludwigsburg)

Frankreich und Deutschland sind die wichtigsten Partner in Europa. Ohne sie gibt es keine wirklichen Fortschritte in der Europäischen Union. Aber immer wieder kommt es zwischen beiden Ländern zu Konflikten. Sind sie zu verschieden, um wirklich ein deutsch-französischer Motor zu sein? Prof. Dr. Henrik Uterwedde war bis 2014 stellvertretender Direktor am Deutsch-Französischen Institut (dfi) in Ludwigsburg und lehrte u.a. an den Universitäten Stuttgart und Osnabrück. Seine zahlreichen Veröffentlichungen widmen sich Themen der Vergleichenden Politikfeldanalyse (Deutschland-Frankreich), der Ökonomie, Gesellschaft und Politik in Frankreich, den deutsch-französischen Beziehungen sowie der europäischen Wirtschaftsintegration.

16.01.2020 von 16:00 bis 18:00 FRIAS (Albertstraße 19), Hörsaal

Wäre es doch bloß auf Latein! Rezeption und Einordnung des ‚Buchs von geistlicher Armut‘ in der Erfurter Kartause (Jonas Hermann, Harvard)

Vortrag im Rahmen des Kolloquiums des DFG-Projektes "Making Mysticism. Mystische Bücher in der Bibliothek der Kartause Erfurt" im Wintersemester 2019/20

21.01.2020 von 18:00 bis 20:00 Vortragsraum 1. OG, Werthmannstr. 8, Hinterhaus

Forschungskolloquium zur Europäischen Geschichte | A Great Transformation? A New Perspective on the Post-1815 European Security Culture (Beatrice de Graaf, Utrecht)

Beatrice de Graaf ist Professorin für Geschichte der internationalen Beziehungen und Global Governance an der Universität Utrecht, Abteilung für Geschichte der internationalen Beziehungen (GIB). Ihre Interessengebiete umfassen die Geschichte der nationalen Sicherheit (19. bis 21. Jahrhundert), Terrorismusbekämpfung und politische Gewalt, Sicherheit und internationale Beziehungen sowie die historische Entwicklung des Sicherheitsdenkens. De Graafs neues Buch: Tegen de Terreur, Hoe Europa Veilig Werd Na Napoleon (Against Terror, How Europe Became Safe After Napoleon) wurde Ende 2018 bei Prometheus veröffentlicht.

27.01.2020 von 19:00 bis 21:00 HS 1224, KG I

Forschungskolloquium am Frankreich-Zentrum | Reconstituer la vie d’une famille lyonnaise sous l’Occupation allemande (1940-1945) : enjeu d’histoire/enjeu de mémoire (Isabelle von Bueltzingsloewen, Lyon)

Cette conférence s’appuiera sur une photo de famille prise en mai 1944 dans un petit village de Savoie à l’occasion d’une fête de première communion. Elle est le résultat d’un échange de plusieurs années avec un témoin de la Seconde Guerre mondiale qui avait 8 ans à la fin de la guerre et a perdu son père en 1944, victime du bombardement américain de Lyon. Les entretiens réalisés ont été croisés avec des archives familiales (en particulier des photographies qui ont joué un grand rôle dans l’exhumation de cette mémoire) mais aussi des archives plus classiques (état civil, presse, archives des bombardements, archives du ravitaillement, etc.).

02.02.2020 von 11:30 bis 13:00 Archäologische Sammlung der Universität, Herderbau (Zugang über Habsburgerstr. 114/116)

Semesterprogramm der Archäologischen Sammlung der Universität | Offene Vitrine - Antike Originale 'begreifen' (Dr. Eva-Maria Mohr, Freiburg)

Statt die Exponate wie gewohnt nur durch das Glas hindurch zu betrachten, sollen Sie sie in die Hand nehmen, drehen und genau inspizieren können. Selbst kleine Scherben erzählen so mehr, als auf den ersten Blick zu vermuten ist. Und wir beginnen zu 'begreifen', wie facettenreich sich die Geschichte der meisten Stücke darstellt.

10.02.2020 von 09:00 bis 18:30 Großer Saal, Haus zur Lieben Hand, Löwenstr. 16

Workshop | Grenzen – Integrationen – Wissenschaften: Der Oberrhein im Wandel (Doktoranden und Nachwuchswissenschaftler verschiedener Fachrichtungen der Human- und Naturwissenschaften mit dem Forschungsschwerpunkt Oberrhein, Deutschland, Frankreich, Schweiz)

Grenzen entwickeln sich dort, wo sich Barrieren bilden. Zunächst scheinen naturräumliche Gegebenheiten dafür verantwortlich zu zeichnen: Die Topografie zeichnet nicht nur physisch fassbare, sondern auch mental unüberwindbare Hindernisse, die Nachbarn fern- und Gemeinschaften zusammenhalten. Das Ausgrenzen ist dabei immer auch ein Eingrenzen. Doch in der Annahme einer Grenze steckt auch die Ahnung eines Raumes – und somit ein auf Erfahrungen und Narrativen beruhendes semantisches Konstrukt von Akzeptanz und Ablehnung. Wie viel Kommunikation verbirgt sich also hinter dem scheinbar undurchdringbaren Theorem der Grenze? Wie sehr werden gerade Kommunikationskorridore und Wissensräume über Grenzen hinweg konstruiert? Wer bildet diese Grenzen und, wesentlich entscheidender, wer überwindet sie?

10.02.2020 von 19:00 bis 21:00 HS 1224, KG I

Forschungskolloquium am Frankreich-Zentrum | Heterodoxe Gemeinschaft. Das Collège de Sociologie (1937-1939) in ideengeschichtlicher und literatursoziologischer Perspektive (Robert Krause, Freiburg)

In Paris unterhielt Hans Mayer als einer der wenigen deutschen Exilanten Verbindungen zum Collège de Sociologie, das unter Leitung von Georges Bataille, Michel Leiris und Roger Callois „das Beziehungsgeflecht zwischen Mythos und Aufklärung“ sezierte (Mayer: Erinnerungen I, S. 239). Dort referierte er am 18. April 1939 über Die Riten der politischen Geheimbünde im romantischen Deutschland. Beabsichtigt ist, Mayers genannten Vortrag sowohl im Kontext seines damaligen Buchprojekts Georg Büchner und seine Zeit als auch der (hinter dem Collège stehenden) esoterischen Groupe Acéphale zu situieren. Aus ideengeschichtlicher und literatursoziologischer Perspektive sind somit Theorie und Praxis von Geheimbünden sowie deutsch-französische Kulturbeziehungen am ‚Vorabend‘ des Zweiten Weltkriegs zu untersuchen. PD Dr. Robert Krause ist akademischer Mitarbeiter am Deutschen Seminar - Neuere deutsche Literatur.