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Michael G. Reth

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1996 Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis
Michael G. Reth erhielt den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis für seine Leistung auf dem Gebiet der Immunbiologie.

Quelle Leopoldina  

 

Michael Reth studierte Biologie in Köln, wo er nach seiner Postdoc Zeit an der Columbia University, New York, USA, auch Juniorgruppenleiter wurde. 1989 wurde er vom Nobelpreisträger Georges Köhler als Gruppenleiter an das Max-Planck-Institut für Immunbiologie in Freiburg berufen. Seit 1995 ist er Professor für Molekulare Immunologie an der Universität Freiburg und seit 2007 Sprecher des Exzellenzclusters für Biological Signalling Studies (BIOSS). Das zentrale Thema seiner Arbeit ist die Aktivierung der B-Lymphozyten zur Antikörperproduktion bei einer Infektion oder nach einer Impfung. Er konnte die Signaluntereinheiten des B-Zell Antigenrezeptors beschreiben und wichtige Signalprinzipien dieses Rezeptors aufklären. Seine Forschung wurde 2012 durch einen Advanced ERC Grant unterstützt. 2018 wurde er als erster Mitarbeiter der Universität Freiburg in die National Academy of Sciences (NAS) aufgenommen. Die Aufnahme in die NAS gilt als eine der höchsten Auszeichnungen für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Reth ist der erste Professor der Universität Freiburg, dem diese Ehre zuteilwurde.


Weitere wissenschaftliche Auszeichnungen:
  • Jürgen Manchot Prize (2015)
  • Paul Ehrlich and Ludwig Darmstaedter Prize (2014)
  • Schering-Plough Prize (2009)
  • Heinz-Maier-Leibnitz Preis (1988)